Geruchslandschaften planen
Skizzieren Sie den Raum als sanfte Duftkarte: frische, leichte Kopfnoten führen vom Eingangsbereich zur Küche, während warme, texturreiche Basen den Wohnbereich erden. Legen Sie Geruchswege fest, die nicht kollidieren, sondern elegant staffeln. Denken Sie in Sequenzen, nicht in Einzeldüften, und bauen Sie bewusste Pausen ein. So entsteht eine sinnvolle Dramaturgie, die Gäste intuitiv lesen können und die alltägliche Abläufe mühelos begleitet.
Intensität, Adaptation und Luftströmung
Unsere Nase passt sich schnell an; darum zählt nicht nur der Duft, sondern seine Dosis, Distanz und Verweildauer. Nutzen Sie niedrigere Intensität in Durchgangszonen und erhöhte Präsenz in Aufenthaltsbereichen. Beobachten Sie Luftströmungen durch Fenster, Dunstabzüge und Heizkörper. Platzieren Sie Kerzen abseits direkter Zugluft, damit Akkorde sich entfalten, ohne zu flackern oder zu kippen, und vermeiden Sie Überlagerungen, die die Nase ermüden.